Immer wieder passiert es, dass Webprojekte in den Sand gesetzt werden. Die Gründe sind auf den ersten Blick oft nicht ganz nachvollziehbar, doch bei näherem Hinsehen fallen dann doch ein paar Dinge auf:
Zum Einen haben wir im gestalterischen Bereich das Problem, das alle anderen Dienstleistungen auch haben:

Da
will man es richtig gut machen, stopft das Impressum mit allerlei „Disclaimern“ (= Haftungsausschlüsse) voll - und dann das: Alles weitgehend nutzlos!
Viele dieser Haftungsausschlüsse haben den Charakter eines Voodoo-Zaubers: Da hat man mal was gemacht! Nur:
Diese Schlüsselbegriffe sollen den Inhalt einer Seite oder eines Angebotes schlagwortartig umreissen. Also meinetwegen auf der Praxiswebseite eines Heilpraktikers aus Heidelberg, der Bioresonanztherapie anbietet, wären die die Keywords: Heilpraktiker, Heidelberg, Bioresonanztherapie.
Die Erwartung ist nun: Ich setzte ein paar Keywords an die richtigen Stellen, und schon wird die betreffende Seite bei Google auch entsprechend gut positioniert.
Was mich immer wieder erstaunt, sind Argumentationen, die einen Sachverhalt mit einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung begründen.
Ich selbst mache Werbung für mein Produkt, denn ich biete vorwiegend Ärzten und anderen Anbietern aus dem Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen die Umsetzung ihres Internetauftritts um. Webseiten gehören heut nun mal dazu wie der Telefonbucheintrag - ob man das Internet nun gut findet oder nicht.
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