Das erste Angebot dieser Art war die FreeStacks-Suite von Blueball Design, die heute wohl kaum noch eine Rolle spielen dürfte (hoffentlich tue ich dem Entwickler damit kein Unrecht...). Der Durchbruch kam mit der Foundation-Suite von Joe Workman, der durchaus umfangreiche Seiten mit komplexen Individualisierungen zulässt, aber das war bzw. ist dann auch schon wieder ein Problem:

Foundation ist ziemlich komplex und um eine Webseite damit zu erstellen, die nicht nur an der Oberfläche hinreichend gut aussieht, sondern auch im Backend korrekt funktioniert, ist eine ziemliche Lernkurve zu nehmen. Darauf lassen sich viele aber nicht ein, klicken irgendwas zusammen und merken noch nicht einmal, welchen Murks sie gestrickt haben.

Der neueste Sproß aus dieser Reihe ist Source von Stuart Marshall.

Es gibt noch ein paar weitere Framework-Lösungen, die nicht ganz so komplex sind, aber ebenfalls einen gewissen Einarbeitungsaufwand benötigen:

Hab ich noch welche vergessen...?

Stuart Marshall entwickelt schon seit Längerem unter dem Label Shaking the Habitual Stacks für RapidWeaver. Nun hat er eine eigene Framework-Lösung herausgebracht:

Source

Source ist in seiner Basisaustattung kostenlos und kommt mit einem Demoprojekt daher. Für das erste Ausprobieren mag es reichen, aber um diesen Framework sinnvoll nutzen zu können, braucht es ein paar kostenpflichtige Addons, die sich preislich aber in eher engen Grenzen halten. 

Wermutstropfen: Source benötigt Stacks 4.

Vor allen Dingen aber: Source ist relativ einfach. Gerade wenn du dich der mitgelieferten oder der erwerbbaren Projektvorlagen (bislang gibt es nur Monochrom) bedienst, kommst du recht fix zu einem passablen Ergebnis. Eine relativ übersichtliche Hilfe-Seite gibt es hier...

Für jene, die ihre Webseiten selbst erstellen wollen, empfehle ich primär allerdings nach wie vor die Vorlagen-Lösungen. Wer sich an ein eigenes Layout heranwagen will, ist mit Source aber sicher nicht schlecht bedient, gerade weil die Lernkurve nicht ganz so hoch ist.