Was neu ist, sind die Möglichkeiten, die Bibliothek zu individualisieren.

In eher rudimentärer Form war dies auch bislang schon möglich, denn du konntest über die Stacks-Preferences bestimmte Bereiche aktivieren bzw. deaktivieren. 

Und du konntest eigene Ordner anlegen und eine Auswahl an Stacks in diese Ordnern eingruppieren  - leider sahen die Ordner-Icons alle gleich und somit waren sie ein wenig nutzlos , weil du nie wusstest, welche Sammlung sich nun in diesem oder jenem Ordner verbirgt. 

Nun gibt es aber ein paar Neuerungen:

Erst einmal kannst du die Ordnerleiste in der Breite aufziehen - damit werden auch die Namen sichtbar, die du den Ordnern zugewiesen hast. Der Nachteil: Auf kleinen Bildschirmen geht wertvoller Platz verloren.

Dann kannst du den von dir angelegten (nicht bei den vorangelegten) Ordnern eigene Icons und Farbmarkierungen zuweisen, Ordnernamen konntest du schon in Stacks 3 anlegen (nur verbargen die sich in der zu schmalen Ordnerleiste).

Die Größe und die Darstellung der Bibliothek konntest du auch schon Version 3 über ein Zahnradsymbol am unteren Ende der Bibliothek ändern. Über weitere Schaltflächen am unteren Ende der Bibliothek legst du auch neue Gruppen an, definierst bestimmte Stacks als Favoriten oder lässt dir Stacks im Finderverzeichnis anzeigen - das ist insoweit nicht viel Neues. Sinnvoll ist es, diesbezügliche Einstellungen erst einmal bei der Voreinstellung zu belassen - diese Voreinstellungen machen schon ihren Sinn.

Und zu den mitgelieferten Stacks in der Bibliothek: 

Ja, man kann mit denen bereits arbeiten und gerade den Text-, Image oder HTML-Stack wirst du immer wieder nutzen wollen. Aber für komplexere Ansprüche solltest du die nach den zahllosen Stacks der Drittanbieter umschauen - da sollte für (fast) jeden Bedarf etwas dabei sein.

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